04.01.19Berlin

Alle acht Minuten entstand 2018 ein neuer Job in der Hauptstadtregion

UVB-Geschäftsführer Schirp: "Berlin bleibt aber Vorletzter beim Vergleich der Arbeitslosenquoten"

Die Arbeitslosigkeit in Berlin und Brandenburg hat sich im Dezember und im gesamten Jahr 2018 weiter positiv entwickelt. Dazu erklärt Alexander Schirp, Geschäftsführer der Unternehmensverbände:

„Alle politischen und globalen Irritationen haben dem Arbeitsmarkt in der Hauptstadtregion 2018 nichts anhaben können. Die Unternehmen haben erneut in einem enorm hohen Tempo neue Arbeitsplätze geschaffen: Alle acht Minuten ist irgendwo in der Region ein neuer Job entstanden. In Berlin gab es im Oktober 53.200 neue Stellen mehr als vor einem Jahr, damit bleibt die Hauptstadt im Bundesvergleich so dynamisch wie keine andere Region. Die Arbeitslosigkeit sank im Jahresschnitt um 13.000 auf noch 156.000 Menschen.

Trotzdem wird die Hauptstadt den vorletzten Platz beim bundesweiten Vergleich der Arbeitslosenquoten nicht los. Schuld daran ist die hohe strukturelle Arbeitslosigkeit. Hier ist in erster Linie das Bildungssystem gefordert. Noch immer ist die Zahl der jungen Menschen, die die Schule ohne Abschluss oder ohne Ausbildungsreife verlassen, viel zu hoch. Wir können uns es nicht leisten, dieses Potenzial zu verschenken.

Das Beschäftigungsplus in Brandenburg von fast 14.000 im Vergleich zum Vorjahr kann sich sehen lassen. Die Arbeitslosenzahl ist im Jahresdurchschnitt um 9.000 auf 83.700 gesunken. Das darf aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Lage im Land sehr unterschiedlich ist. Das Ziel muss eine bessere Entwicklung auch in den berlinfernen Regionen sein.“

 

Arbeitsmarktbericht

Arbeitsmarktbericht Dezember 2018
Dezember 2018

Beschäftigung und Arbeitsmarkt in Berlin und Brandenburg

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