31.01.19Berlin

"An den guten Arbeitsmarkt-Daten sollte sich niemand berauschen - Großwetterlage wird unruhiger"

Zu den Arbeitsmarkt-Zahlen in Berlin und Brandenburg für den Januar 2019 erklärt Christian Amsinck, Hauptgeschäftsführer der Unternehmensverbände Berlin-Brandenburg (UVB):

„Die Großwetterlage für die Wirtschaft wird unruhiger. Auf dem Arbeitsmarkt in Berlin und Brandenburg macht sich dies aber noch nicht bemerkbar. Die Unternehmen bieten weiterhin viele neue Stellen an. In einigen Branchen ist die Personalsuche längst eine Geduldsprobe. 

Wie im Winter üblich ist die Arbeitslosigkeit in den vergangenen Wochen leicht gestiegen. Im Vergleich zum Januar vor einem Jahr sind die Arbeitslosenzahlen in Berlin und Brandenburg aber weiterhin deutlich geringer. Sie sind zudem stärker gesunken als im Bundesdurchschnitt. 

An den guten Arbeitsmarkt-Daten sollte sich aber niemand berauschen. Vieles deutet darauf hin, dass es in den kommenden Monaten konjunkturell schwieriger werden könnte. Wenn es so kommt, wird das mit Verzögerung auch den Arbeitsmarkt treffen. Die Politik ist gut beraten, von weiteren Belastungen und Regulierungen für die Unternehmen Abstand zu nehmen. Das Vorhaben der Bundesregierung, gerade jetzt sachgrundlos befristete Arbeitsverträge zu beschränken, ist ein falsches Signal. Gerade angesichts der wachsenden Unsicherheit brauchen die Firmen Flexibilität bei der Personalplanung.“

Arbeitsmarktbericht

Arbeitsmarktbericht Januar 2019
Januar 2019

Beschäftigung und Arbeitsmarkt in Berlin und Brandenburg

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