29.11.18Berlin

"Fachkräfte-Engpässe begrenzen die Wachstumschancen der Firmen"

Die Arbeitslosigkeit in Berlin und Brandenburg sinkt weiter – und qualifizierte Kräfte werden immer knapper, sagt UVB-Hauptgeschäftsführer Christian Amsinck

Zu den Arbeitsmarktzahlen im November 2018 erklärt UVB-Hauptgeschäftsführer Christian Amsinck:

„Die Unternehmen schaffen weiterhin fleißig neue Arbeitsplätze. Doch die Knappheit an Fachkräften wird in vielen Branchen immer drängender. In Berlin gibt es große Engpässe in den Bereichen Handwerk, Pflege, Lebensmittelhandel und Energietechnik. Hier dauert es im Schnitt bis zu fünf Monate, bis ein freier Arbeitsplatz besetzt ist. In Brandenburg sind Energietechniker, Sanitärfachleute, Metallbauer und Bau-Spezialisten dringend gesucht. Die durchschnittliche Vakanzzeit liegt bei einigen Berufen bei fast acht Monaten – im Durchschnitt.

Die Fachkräfte-Engpässe begrenzen die Wachstumschancen der Firmen. In der Hauptstadtregion sind insgesamt derzeit rund 50.000 Stellen unbesetzt. Das neue Fachkräfte-Einwanderungsgesetz, an dem die Bundesregierung derzeit arbeitet, ist daher auch für Berlin und Brandenburg sehr wichtig. Neben Aus- und Weiterbildung können qualifizierte Zuwanderer ein wichtiger Bestandteil sein, um die Personallücken zu schließen.“

Arbeitsmarktbericht

UVB-Arbeitsmarktbericht
November 2018

Beschäftigung und Arbeitsmarkt in Berlin und Brandenburg

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