29.01.21

"Unternehmen, die mit den Folgen der Pandemie kämpfen, geht mehr und mehr die Luft aus"

Zu den Arbeitsmarkt-Zahlen für den Januar 2021 erklärt Alexander Schirp, stellvertretender Hauptgeschäftsführer der Unternehmensverbände Berlin-Brandenburg:

„Den Unternehmen, die mit den Folgen der Pandemie zu kämpfen haben, geht mehr und mehr die Luft aus. Vor allem Handel, Tourismus und Gastronomie zehren seit Wochen von der Substanz. Seit Beginn der Corona-Pandemie im vergangenen Frühjahr haben insgesamt mehr als 58.000 Menschen in Berlin ihre Arbeit verloren, in Brandenburg sind es mehr als 12.000.

Die Unternehmen stellen deutlich weniger Personal ein. Der Einstieg für junge Leute und der Wiedereinstieg für arbeitslose Menschen sind extrem erschwert. Für diese Menschen ist es besonders wichtig,  dass Berater und Vermittler in Agenturen und Jobcentern in den Präsenzbetrieb zurückkehren, sobald das Infektionsgeschehen es zulässt. Bis dahin müssen Bekanntheit und Akzeptanz der digitalen Informationsangebote gesteigert werden.

In Berlin waren im Januar 212.500 Menschen ohne Arbeit. Die Arbeitslosenquote liegt mit 10,6 Prozent so hoch wie seit fünf  Jahren in einem Januar nicht mehr. Brandenburg steht mit 87.800 Arbeitslosen und einer Quote von 6,6 Prozent zwar noch deutlich besser da. Bis die Werte erreicht sind, die wir vor der Krise hatten, wird es aber ein langer Weg sein.“

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