01.12.20

„Unternehmen kämpfen um jeden einzelnen Job“

Zu den Arbeitsmarkt-Zahlen für den November 2020 erklärt UVB-Hauptgeschäftsführer Christian Amsinck:

„Die Unternehmen kämpfen in der Corona-Krise um jeden einzelnen Job. Die November-Daten vom Arbeitsmarkt zeigen, dass das noch erstaunlich gut gelingt. Die Arbeitslosenzahlen gehen weiter leicht zurück. Das ist vor allem dem massiven Einsatz der Kurzarbeit zu verdanken. Noch immer hoffen viele Betriebe auf ein schnelles Comeback nach der Pandemie.

Die Erfolgsaussichten werden aber mit jedem Lockdown-Monat trüber. Die Belastungen für Gastronomie, Hotellerie, viele Bereiche des Handels und für die in Berlin so wichtige Tourismus- und Kulturwirtschaft sind enorm. Hier drohen Strukturbrüche – mit entsprechenden Folgen für die Arbeitsplätze. Die Hilfen des Staates sind oft gut gemeint, aber nicht gut gemacht. Bund und Länder müssen dafür sorgen, dass das Geld schneller bei den Betrieben ankommt.

In Berlin waren im November rund 202.300 Menschen arbeitslos, das waren 2.500 weniger als im Oktober, aber 53.500 mehr als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote lag bei 10,1 Prozent.

In Brandenburg waren 80.100 Menschen ohne Arbeit, das waren 1.100 weniger als im Vormonat, aber 8.000 mehr als im November 2019. Eine Arbeitslosenquote von 6,0 Prozent bedeutet den zweitniedrigsten Wert in den östlichen Bundesländern.“

Weitere Details zum Thema Arbeitsmarkt in Berlin und Brandenburg finden Sie hier.

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